Programm 2018

Zentraler Aktionszeitraum ist 19.-29. April 2018, doch auch davor und danach finden Veranstaltungen rund um Jehuda Amichais Roman „Nicht von jetzt, nicht von hier“ statt. Auf dieser Seite finden Sie nach und nach das vollständige Programm.

Vor der Aktionswoche

 

Donnerstag, 11. Januar 2018

Jehuda Amichai – der profane Prophet, Teil 1
Dr. Hans Steidle über Leben und Werk des großen „Würzburger“ Poeten
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Würzburg liest 2018 von Jehuda Amichai den Roman „Nicht von jetzt, nicht vor hier“. Als Ludwig Pfeuffer verbrachte er seine Kindheit in Würzburg; als junger israelischer Dichter schrieb er nach seiner Wiederbegegnung mit der Stadt seiner Kindheit Ende der 1950er Jahre den autobiographisch gefärbten Roman Dieser ist ein Feuerwerk an Poesie und Vitalität und thematisiert die Problematik der deutsch-jüdischen Identität und Geschichte. Amichai begründete auch die israelische Lyrik und Lyriksprache. An zwei Abenden lesen wir uns gemeinsam in Leben und Werk des großen „Würzburger“ Poeten ein.
19.30 Uhr, VHS, Münzstraße, Zi. 31, Anmeldung mit Kursnummer 71134sg unter Tel. 0931/355930
Eintritt: 18 € für zwei Abende

Donnerstag, 18. Januar 2018

Jehuda Amichai – der profane Prophet, Teil 2
Dr. Hans Steidle über Leben und Werk des großen „Würzburger“ Poeten
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Würzburg liest 2018 von Jehuda Amichai den Roman „Nicht von jetzt, nicht vor hier“. Als Ludwig Pfeuffer verbrachte er seine Kindheit in Würzburg; als junger israelischer Dichter schrieb er nach seiner Wiederbegegnung mit der Stadt seiner Kindheit Ende der 1950er Jahre den autobiographisch gefärbten Roman. Dieser ist ein Feuerwerk an Poesie und Vitalität und thematisiert die Problematik der deutsch-jüdischen Identität und Geschichte. Amichai begründete auch die israelische Lyrik und Lyriksprache. An zwei Abenden lesen wir uns gemeinsam in Leben und Werk des großen „Würzburger“ Poeten ein.
19.30 Uhr, VHS, Münzstraße, Zi. 31, Anmeldung mit Kursnummer 71134sg unter Tel. 0931/355930
Eintritt: 18 € für zwei Abende

Mittwoch, 14. März 2018

Der Würzburg-Roman Jehuda Amichais und seine Gedichte
Lesung mit anschließendem Gespräch
19.30 Uhr, Martin-Luther-Saal der Martin-Luther-Kirche
Von-Luxburg-Straße 2
Eintritt frei

Zentrale Aktionswoche

Donnerstag, 19. April 2018

Festakt zu „Würzburg liest ein Buch“ 2018
Der Schauspieler Rainer Appel moderiert den offiziellen Eröffnungsabend der Städteleseaktion. Er unterhält sich mit den beiden Schirmherren OB Christian Schuchardt und Dr.Josef Schuster, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Würzburg. Zu Gast sind Hana, Emanuella und David Amichai. Jörg Nellen verleiht in festlichem Rahmen die Preise des Schulwettbewerbs.
19.30 Uhr, Stadtbücherei Würzburg
Eintritt frei

Würzburg liest ein Buch – Ochsenfurt liest mit
Edda Braun & Leander Sukov lesen: Nicht von jetzt, nicht von hier
19 Uhr, Kemenate, Kolpingstr. 10, 97199 Ochsenfurt
Eintritt frei

Samstag, 21. April 2018

Lesung mit Aussicht
Wolfgang Salomon, Eberhard Schellenberger u.a. lesen Szenen aus „Nicht von jetzt, nicht von hier“, die im Umfeld des Würzburger Bahnhofs spielen.
13 Uhr im BR-Hochhaus, Newsroom, Anmeldung erforderlich wegen begrenzter Teilnehmerzahl unter wsalomon@freenet.de
Eintritt frei

Wolf-Dietrich Weissbach Fotografische Impressionen aus Jerusalem
Vernissage der Ausstellung vom 22.April bis 11.Mai 2018
17 Uhr, Galerie Professorium im Malerfürstentum Neu-Wredanien
, Innere Aumühlstraße 15 – 17
Eintritt frei

Sonntag, 22. April 2018

Yehuda Amichai – viele Sprachen, viele Seiten
Eva Pleticha Geuder präsentiert die in der Universitätsbibliothek gesammelten Bücher Jehuda Amichais in allen Weltsprachen. Geplant ist begleitend eine Lesung von Amichais Gedichten in hebräischer Sprache.
10.30 – 12 Uhr, Zentralbibliothek am Hubland, Treffpunkt: Informationstheke
Eintritt frei

Montag, 23. April 2018

Ludwig Pfeuffer (Yehuda Amichai) und Ruth Hanover – eine Kinderfreundschaft mit literarischem Nachhall
Das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und der Arbeitskreis Stolpersteine stellen Ruth Hanover vor, lesen aus ihren Briefen an die Familie und aus den Passagen Amichais über seine Kinderfreundin.
Lesung mit Musik
20 Uhr, Theater am Neunerplatz
Eintritt 10 € / ermäßigt 5 €, Reservierung unter 0931/415443

Mittwoch, 25. April 2018

Archäologie als Allegorie, Methapher und historische Reflexion im Roman Jehuda Amichais
Ulrich Sinn lädt in Kooperation mit der KHG und der Katholischen Akademikerseelsorge zu einem Vortrag mit Gespräch, Lesung und anschließender Diskussion ein.
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Im Roman lässt Jehuda Amichai sein Alter Ego Joel als Archäologen agieren. In einem Vortrag bespricht der emeritierte Archäologie-Professor Ulrich Sinn die vielfältigen Rückgriffe auf archäologische Denkmäler und Anspielungen auf die Arbeitsweise der Archäologen. Der Schauspieler Rainer Appel liest ausgewählte Textpassagen. Burkhard Hose, Studentenpfarrer der KHG, erläutert die Bedeutung der im Roman angesprochenen Schriftrollen von Qumran.
In einem der beiden Erzählstränge des Romans reist der in Israel erfolgreiche Archäologe Joel in seinen deutschen Geburtsort Weinburg (alias Würzburg), um in der Vorgehensweise eines Archäologen die genauen Umstände der Verschleppung seiner Kindheitsfreundin Ruth ins KZ zu ergründen und die dafür Verantwortlichen aufzuspüren: „In der Archäologie gibt es nur Ausgrabung und Rekonstruktion. Man findet eine zerstörte Stadt, entdeckt schwarz verfärbte Bausteine und Ziegel und sagt »Da ist Eroberung gewesen, Brandschatzung und Gemetzel.« Aber es gibt weder Erbarmen noch Rache. Auch ich war zu der Ansicht gelangt, mein Hiersein diene allein dazu, Ruths letzte Lebenszeit zu rekonstruieren.“
Bei seinen ›Ausgrabungen‹ stößt Joel auch auf ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Universität Würzburg.
20 Uhr, Katholische Hochschulgemeinde, Großer Saal, Hofstallstraße 4
Eintritt frei

Donnerstag, 26. April 2018

Jehuda Amichai trifft auf Josef Schuster – Pia Beckmann im Gespräch mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland
Dr. Pia Beckmann, Oberbürgermeisterin a.D. und promovierte Germanistin, erzählt vom kleinen Ludwig Pfeuffer, dem späteren Jehuda Amichai, und seiner Familie. Sie liest kurze Szenen aus „Nicht von jetzt, nicht von hier“ und befragt dazwischen immer wieder Dr. Josef Schuster, wie er die Zeit in Würzburg erlebt hat.
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Josef Schuster kam als Kleinkind exakt zu der Zeit nach Würzburg, in der das Buch spielt. Beckmann geht anhand des Buches auf Spurensuche: Was hat David Schuster seinem Sohn aus dieser Zeit erzählt? Welche Bilder bewegen den Würzburger Josef Schuster noch heute? Was bedeuten das Jüdisch-Deutsche, der jüdische Glaube, die Riten für sein Leben? Wie sieht er das mit der Rache, die in dem Buch thematisiert wird? Was ist ihm wichtig, auch und gerade in einer Zeit, in der Ausgrenzung in manchen Kreisen wieder salonfähig zu werden scheint? Was können wir jungen Menschen aus diesen Erfahrungen für die Zukunft mitgeben?
19.30 Uhr, Shalom Europa, Valentin-Becker-Straße 11Anmeldung unter mail@piabeckmann.de
Eintritt frei (um Spende für einen guten Zweck wird gebeten)

Freitag, 27. April 2018

Jehuda Amichai: Eine lyrische Spurensuche in Würzburg, Italien und Jerusalem
Die Dante Alighieri Gesellschaft Würzburg lädt ein. Es liest Amadé Esperer.
19.30 Uhr, Toskanasaal in der Würzburger Residenz, Residenzplatz, Tor 2a
Eintritt 20 €

Samstag, 28. April 2018

Lesung mit Aussicht 
Wolfgang Salomon u.a. lesen Passagen aus „Nicht von jetzt, nicht von hier“, in denen Amichai die israelische und die mainfränkische Landschaft mit Worten zeichnet.
16 bis 18 Uhr, Landesgartenschau, Belvedere
Tagesticket für Landesgartenschau erforderlich!

Sonntag, 29. April 2018

„Unterwegs sein“ – Preisverleihung des Schreibwettbewerbs
Der Autorenkreis Würzburg und der Würzburg liest e.V. haben anlässlich der Städteleseaktion einen Schreibwettbewerb zum Thema „Unterwegs sein“ ausgeschrieben. Ulrike Sosnitza moderiert die Veranstaltung, bei der die Preisträger durch die Jury bekannt gegeben werden und die drei Gewinnertexte gelesen werden.
Eine Veranstaltung in Kooperation dem Juristen Alumni Würzburg e.V.  
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 Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Juroren des Schreibwettbewerbs:
Dr. Christine Ott Stellwerck Verlag, Universität Würzburg
Dr. Ernst Schneider, Museum für Franken
Dr. Birgit Speckle, Bezirk Unterfranken
Monika Stoianov, Antiquariat BRAUCHBAR
Georg Zeies, Mainfrankentheater 

11 Uhr, Max-Stern-Keller, Alte Universität, Domerschulstraße
Eintritt frei

Bisherige Veranstaltungen:

 

Sonntag, 7. Mai 2017

Buchpräsentation
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Prof. Dr. Wolfgang Riedel begrüßt, Dr. Hans Steidle, der Amichai-Experte in Würzburg, führt in den Roman ein, Burkard Hose spricht als Vertreter der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Schauspieler Rainer Appel liest ausgewählte Passagen, ein musikalisches Begleitprogramm von Pianist Rudi Ramming runden das Programm ab.
11 Uhr, Toskanasaal in der Würzburger Residenz
Eintritt frei.

Freitag, 29. September 2017, 19 Uhr

Herbstlese(n)
Die Arbeitsgemeinschaft „Würzburg liest ein Buch“ lädt an diesem Abend zu einem Informationstreffen ein.
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Kommen Sie danach mit den Organisatoren von „Würzburg liest ein Buch 2018“ ins Gespräch und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, sich als Vorleser oder Initiator einer Veranstaltung zu während der Aktionswoche vom 19. bis 29.April zu engagieren.
19 Uhr, Kunsthaus Michel, Semmelstraße 42
Eintritt frei

Donnerstag, 9. November 2017

„Nicht von jetzt, nicht von hier“
Diskussion und Gespräch im Literaturkreis der Martin-Luther-Kirche
Gäste sind willkommen.
19.30 Uhr, Kindergarten Sternschnuppe
Zeppelinstraße 21 a
Eintritt frei