Programm 2020

Zentraler Aktionszeitraum ist Donnerstag, der 23. April bis Sonntag, der 3. Mai 2020, doch auch davor und danach finden viele Veranstaltungen in Würzburg und der Region zu Max Mohr und zu seinem Roman „Frau ohne Reue“ statt. Auf dieser Seite wird das entstehende Programm ständig ergänzt.

Veranstaltungen vor der Aktionswoche:

Samstag, 18. Januar 2020

Professionell vorlesen!
Vorleseworkshop mit Martin Menner für Alle, die an ihrer Vorlesekompetenz arbeiten möchten
12.00 – 15.00 Uhr, Dauthendey-Saal, Stadtbücherei Würzburg
bereits ausgebucht!

Samstag, 1. Februar 2020

Professionell vorlesen!
Vorleseworkshop mit Martin Menner für Alle, die an ihrer Vorlesekompetenz arbeiten möchten
12.00 – 15.00 Uhr, Dauthendey-Saal, Stadtbücherei Würzburg
bereits ausgebucht!

Montag, 2. März 2020

„Frau Gade streikt“
Frauen in den Zwanziger Jahren – Lesung und Gespräch mit Edith Röll
16 Uhr, Seniorenstift Juliusspital
geschlossene Veranstaltung des ehrenamtlichen Betreuungsdienstes der Malteser

Mittwoch, 1. April 2020

„Lieber keinen Kompaß als einen falschen“ –  Der Schriftsteller Max Mohr 1881–1937
Eröffnung der Ausstellung mit Bildern und Texten aus Leben und Werk, zusammengestellt von Nicolas Humbert und Daniel Osthoff
geöffnet bis Dienstag. dem 28. April, jeweils Montag bis Donnerstag 8.00 – 18.00 Uhr, Freitag 8.00 – 14.00 Uhr
17 Uhr, Rathaus-Foyer
Eintritt frei
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Die Ausstellung mit insgesamt 36 Tafeln trägt die Handschrift von Max Mohrs Enkel Nicolas Humbert. Sein Konzept ist weniger ein didaktisches, das Informationen transportieren möchte, sondern ein eher assoziatives, ja fast lyrisches, das ausgesuchte Bilder, Fotografien und Dokumente mit Textpassagen und Briefstellen aus Mohrs Werk zusammenbringt. Sie zeigt keine Chronologie von Mohrs Leben, sie ist eher eine Schau seines Werkes und gleichzeitig die Schau des Menschen Mohr. Durch die Aufeinanderfolge von Bild und Text ergibt sich ein Ganzes und am Ende hat der Betrachter durch seine Assoziationen ein eigenes Bild von Max Mohr erarbeitet.

Sonntag, 5. April 2020

Rastlosigkeit. Der Ärzteliterat Max Mohr (1891-1937)
Vortrag des Medizinhistorikers Prof. Florian Steger, Universität Ulm, eingeladen von Prof. Dr. med. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg, und Prof. Dr. Wolfgang Riedel, Seniorprofessor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte
11 Uhr, Toskanasaal in der Würzburger Residenz, Residenzplatz, Tor 2a
Eintritt frei
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Max Mohr (1891–1937) arbeitete als Arzt am Tegernsee und feierte in den 1920er Jahren große Erfolge als Dramatiker. Er hatte ein dichtes intellektuelles Netzwerk, wie auch aus seinen Briefen ersichtlich wird. In seinen Theaterstücken und Romanen thematisierte er häufig das Leben in der Großstadt im Kontrast zu einem einfachen Leben auf dem Land. Mohr fühlte sich von der damaligen Weltmetropole Berlin fasziniert und abgestoßen zugleich. 1933 musste er wegen seiner jüdischen Herkunft emigrieren und floh nach Shanghai. Dort praktizierte er als Arzt, bis er 1937 an einem Herzinfarkt starb. In seinem Vortrag wird der Medizinhistoriker und Max Mohr-Kenner einen Einblick in das faszinierende Leben und Werk des bedeutenden Ärzteliteraten geben, der zwischen verschiedenen Polen wie Land und Stand sowie Freiheit und Familie hin- und hergerissen lebte.

Mittwoch, 8. April 2020

Lesung mit Aussicht auf der Sternwarte Würzburg
Peter Schramm zeigt Himmelsobjekte und Wolfgang Salomon u.a. lesen bei Vollmond aus „Frau ohne Reue“
21 Uhr, Sternwarte Würzburg, Johannes-Kepler-Straße, 97074 Würzburg
Eintritt frei, Spenden willkommen, nur mit Anmeldung unter wsalomon@freenet.de
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Die Initiative „Würzburg liest ein Buch“ ist zu Gast in der Kuppel der Sternwarte Würzburg . Gelesen werden Mondszenen aus dem Buch „Frau ohne Reue“ von Max Mohr. Dazu werden bei guter Sicht der Orionnebel im Sternbild Orion gezeigt, die Venus in ihrer halb beleuchteten Phase, sowie ein schöner Doppelstern, der zeigt, dass die Keplerschen Gesetze im ganzen Universum gelten und nicht nur in unserem Sonnensystem. Gegen 21.30 Uhr richten wir die Fernrohre dann auf den aufgehenden Vollmond, der auch schon mit bloßem Auge aus dem Kuppelfenster sein anheimelndes Licht verströmt.

Donnerstag, 16. April 2020

Venus in den Fischen
Max Mohrs bekanntester Roman interpretiert von „Der Vorleser“ Horst Taupp-Meisner
19.30 Uhr, Buchhandlung Dreizehneinhalb, Eichhornstr. 13 ½
Eintritt 5 €, Reservierung unter rottmann@dreizehn-einhalb.de

Freitag, 17. April 2020

Frau ohne Reue – Szenische Lesung mit Stummfilmszenen und Schlagercombo
aus dem gleichnamigen Roman von Max Mohr
Es sprechen: Britta Schramm, Anne Hansen, Bodo Koch, Hermann Drexler, Annette Patrzek und Jörg Ewert
Es musizieren: Susanne Debold, Charlotte Emigholz, Markus Fäth, Wolfram Bieber (Gesang), Bernhard Kuffer (Piano), Monika Wendel (Bariton), Johanna Ewert (Cello), Martin Schauer (Trompete) und Erhard Drexler (Klarinette)
20 Uhr, Theater am Neunerplatz, Adelgundenweg 2a
Eintritt 12 € / ermäßigt 8 €, Reservierung unter www.neunerplatz.de
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3 Sprecher und 3 Sprechinnen werden den verschiedenen Charakteren von Max Mohrs Roman ihre Stimme leihen und die Geschehnisse rund um Lina Gade, die „Frau ohne Reue“, auf der Bühne des Theaters am Neunerplatz lebendig werden lassen.
Ein Gesangsquartett samt „Palastorchester“ begleitet die Geschehnisse mit Schlagermusik der 1930 Jahre und lässt den Zeitgeist der Weimarer Republik spürbar werden. Da dürfen ein paar Stummfilmszenen nicht fehlen, um den Berliner Flair dieser „goldenen Epoche“ zu vervollständigen.

Samstag, 18. April 2020

Frau ohne Reue – Szenische Lesung mit Stummfilmszenen und Schlagercombo
aus dem gleichnamigen Roman von Max Mohr
Es sprechen: Britta Schramm, Anne Hansen, Bodo Koch, Hermann Drexler, Annette Patrzek und Jörg Ewert
Es musizieren: Susanne Debold, Charlotte Emigholz, Markus Fäth, Wolfram Bieber (Gesang), Bernhard Kuffer (Piano), Monika Wendel (Bariton), Johanna Ewert (Cello), Martin Schauer (Trompete) und Erhard Drexler (Klarinette)
20 Uhr, Theater am Neunerplatz, Adelgundenweg 2a
Eintritt 12 € / ermäßigt 8 €, Reservierung unter www.neunerplatz.de
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3 Sprecher und 3 Sprechinnen werden den verschiedenen Charakteren von Max Mohrs Roman ihre Stimme leihen und die Geschehnisse rund um Lina Gade, die „Frau ohne Reue“, auf der Bühne des Theaters am Neunerplatz lebendig werden lassen.
Ein Gesangsquartett samt „Palastorchester“ begleitet die Geschehnisse mit Schlagermusik der 1930 Jahre und lässt den Zeitgeist der Weimarer Republik spürbar werden. Da dürfen ein paar Stummfilmszenen nicht fehlen, um den Berliner Flair dieser „goldenen Epoche“ zu vervollständigen.

Sonntag, 19. April 2020

„Und hoffentlich bald Geld!“
Das Geld in den Korrespondenzen Max Mohrs und im Roman „Frau ohne Reue“ – Lesung und Gespräch von und mit Johannes Priesemann
16 Uhr, KUNST im blauen haus, Adolphlsbühlstr. 59, Adelsberg bei Gemünden
Eintritt frei, Reservierung unter imblauhaus@web.de

Die Aktionswoche

Montag, 20. April 2020

Max Mohr – der vergessene Schriftsteller aus Würzburg
Vortrag von Dr. Roland Flade mit zahlreichen Fotos
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Würzburg
19 Uhr, David-Schuster-Saal des Shalom Europa, Valentin-Becker-Straße 11
Eintritt frei
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 Max Mohr, geboren 1891 in Würzburg und promovierter Arzt, war in der Weimarer Republik ein zeitweise sehr erfolgreicher Dramen- und Romanautor, doch in seiner Heimatstadt blieb er weitgehend unbekannt.
Mohr war ein Weltbürger, der abenteuerliche Reisen unternahm und zeitweise im pulsierenden Berlin lebte; dazwischen verbrachte er mit seiner Frau und seiner Tochter viele Jahre auf einem abgeschiedenen Bergbauernhof in den Alpen.
Bis zu seiner Emigration 1934 arbeitete Mohr an seiner Karriere als Schriftsteller.  Als die Nationalsozialisten ihm, dem Juden, diesen Weg endgültig versperrten, baute er sich eine Existenz als Arzt in Shanghai auf. Hier starb er 1937 an Überarbeitung.

Dienstag, 21. April 2020

Frau ohne Reue – Frau mit Verantwortung
Was denken Sie?
Podiumsdiskussion mit vier Frauen aus vier Dekaden: Dr. Pia Beckmann (50plus) im Fishbowl-Gespräch mit Carmen Schiller (40plus), Bloggerin, Dozentin, Gleichstellungsbeauftragte, Sonja Weichand (30plus), Autorin, Dozentin, Sarul Dubiel (20plus), Musikerin, Zahnärztin, und Ihnen!
19.00 Uhr, Kellerperle, Am Studentenhaus 1
Eintritt frei
Spenden zugunsten eines pics4peace-Projekts zur Stärkung junger Frauen willkommen

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Mohr zeichnet den Weg einer Frau, die sich aus den gesellschaftlichen Zwängen und ihrer Familie befreit und hinaus in ein ungebundenes, freies Leben zieht. Getrieben von ihren Ängsten, ergreift sie die Flucht nach vorn. Auf der Suche nach ihrem eigenen Leben. Das bleibt nicht ohne Kollateralschäden.
Inwieweit ist das noch aktuell? Wäre es zu den beiden Weltkriegen gekommen, wenn Frauen 50 Prozent der Macht in ihrer Hand gehabt hätten? Welchen Konflikten sind Frauen heute ausgesetzt? In Wirtschaft, Politik und Gesellschaft?
Darüber spricht die Germanistin, Verfechterin von Frauenrechten und erste OB in der Geschichte der Stadt Würzburg mit ihren Gästen und lädt alle Interessierten ein, sich abwechselnd auf den leeren Stuhl auf dem Podium zu setzen und mitzudiskutieren
mit Sarul Dubiel, für die Kunst eine besondere Ausdrucksform von Politik sein kann: „Mit Musik kann man auf Missstände aufmerksam machen und viele Menschen erreichen, um etwas zu ändern.“
mit Sonja Weichand, die in ihrer Lyrik und in ihrer Prosa immer wieder auf die Bedürfnisse von Frauen eingeht, Widersprüche thematisiert, den Finger in Wunden legt und so zum Nachdenken und Handeln auffordert.
und mit Carmen Schiller, die im Netz und im Dialog vor Ort mit international gefragten Referentinnen auf die Probleme von Frauen aufmerksam macht und  junge Menschen einbindet.

Max Mohr – Leben und Werk
Vortrag von Dr. Hans Steidle
Eine Veranstaltung der Volkshochschule Würzburg
19.30 Uhr , Skyline Hill Center, Zi. 4 – Amsterdam-Lounge
Eintritt 12 €, Anmeldung mit Kursnummer 71131A-sg unter info@vhs-wuerzburg.de
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Max Mohr, der in Würzburg aufwuchs, führte ein abenteuerliches Leben, als Tramp, Bergsteiger, Kriegsteilnehmer, Arzt und Schriftsteller. In verschiedener Weise spiegelt sein literarisches Werk sein abenteuerliches Leben, es ist aber auch Produkt eines phantasievollen, vielschichtigen Geistes, der sich auf die großen Themen seiner Zeit bezog und seinen individuellen und eigenwilligen Ansatz fand. Er feierte große Triumphe als Dramatiker, schrieb gut lesbare, zeitkritische Romane, in die immer ein Schuss Irrationalismus und Mythisches einfloss. Wir nähern uns dem Denken eines energischen, mutigen und wohl auch innerlich zerrissenen Mannes, der schließlich in Schanghai kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs starb. Der Vortrag dient auch als Vorbereitung der Woche „Würzburg liest ein Buch.“

Donnerstag, 23. April 2020

Würzburg liest ein Buch – Ochsenfurt liest mit
Offene Lesung aus Max Mohrs Roman „Frau ohne Reue“
Lesung des kompletten Romans unter freiwilliger Beteiligung des Publikums – es starten Edda Braun (Buchhandlung am Turm), Stephan Clobes, Cornelia Duttler, Arnold Köpcke-Duttler und Leander Sukov.
eine Veranstaltung von Edda Braun,  Buchhandlung am Turm und Leander Sukow
19 Uhr, Kemenate, Kolpingstr. 10, Ochsenfurt
Eintritt frei

Festakt zu „Würzburg liest ein Buch“ 2020
Musikalische Umrahmung: Gerd Semle (Akkordeon) und Wolfgang Salomon (Ukulele)
Max Mohrs „Frau ohne Reue“ steht im Mittelpunkt der vierten Lese-Aktion. Der Schauspieler Rainer Appel moderiert den offiziellen Eröffnungsabend. Er unterhält sich mit den beiden Schirmherren OB Christian Schuchardt und Dr. Josef Schuster, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Würzburg.
Ehrengäste sind der Enkel Max Mohrs Nicolas Humbert, Frederick Reuss und das Verlegerehepaar Stefan und Barbara Weidle.
Die Schirmherren verleihen im festlichen Rahmen die Preise des Schulwettbewerbs.
20 Uhr, Stadtbücherei Würzburg
Eintritt 5 €, Kartenreservierung bei den Buchhandlungen Dreizehneinhalb, Knodt, Neuer Weg, Schöningh, Stephan, im Antiquariat Osthoff oder unter festakt@wuerzburg-liest.de

Freitag, 24. April 2020

Readers‘ Corner „Frau ohne Reue“
Lesung im Publikumsbereich der Stadtbücherei
12 bis 13 Uhr, Stadtbücherei im Falkenhaus
Eintritt frei

Buchvorstellung „Frau ohne Reue“
mit Edith Röll und den Malteser Oldies
16 Uhr, Dinea in der Galeria Kaufhof
Eintritt frei

Würzburg liest ein Buch – Höchberg liest mit

Rainer Appel liest aus „Frau ohne Reue“ im Rahmen des langen Bibliotheksabends
18 bis 24 Uhr, Bibliothek Markt Höchberg, Martin-Wilhelm-Str. 2
(genaue Uhrzeit folgt)

Max Mohr: Frau ohne Reue
interaktive Lesung mit Marion Neuendorf
Eine Veranstaltung der Volkshochschule Würzburg
19 Uhr, Skyline Hill Center, Zi. 4 – Amsterdam-Lounge
Eintritt 12 €, Anmeldung mit Kursnummer 71135A-sg unter info@vhs-wuerzburg.de
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Am konkreten Text von Max Mohrs „Frau ohne Reue“ nähert sich Schauspielerin und Kabarettistin Marion Neuendorf den ambivalenten Figuren dieses Romans mit Elementen aus dem Impro- und Objekttheater. Sie lädt dazu ein, durch das Assoziieren angrenzender Gedanken den Figuren ein eigenes situationsbezogenes Leben zu geben. Dieser Abend sprüht vor Freude an der Improvisation, jeder*r ist eingeladen mitzumachen. Sie können natürlich auch einfach nur zuschauen!

Samstag, 25. April 2020

Readers‘ Corner „Frau ohne Reue“
Lesung im Publikumsbereich der Stadtbücherei
12 bis 13 Uhr, Stadtbücherei im Falkenhaus
Eintritt frei

Lesung mit Aussicht beim Bayerischen Rundfunk
Eberhard Schellenberger, Hülya Düber, Carl Ludwig Reichert und Wolfgang Salomon lesen aus „Frau ohne Reue“
13 Uhr im BR-Hochhaus, Newsroom
Max. 20 Teilnehmer, Anmeldung unter wsalomon@freenet.de
Eintritt frei

WOLFSGRUB – Portrait meiner Mutter
Dokumentarfilm, D 1986, 70 Min., Regie: Nicolas Humbert
Mit einer Einführung von Nicolas Humbert, dem Enkel Max Mohrs und Regisseur des Dokumentarfilms
18.15 Uhr, Central im Bürgerbräu
8,50 €, ermäßigt 7,50 €, Reservierung unter www.central-bb.de
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In ‚Wolfsgrub‘ folgt Nicolas Humbert den Spuren seiner eigenen Geschichte. Wolfsgrub heisst das Haus, der Weiler, in dem seine Mutter lebt, eine alternde Frau, die in ihren Worten so jung ist wie ihr fragender Sohn. Sie erzählt von einer Kindheit und Jugend im Deutschland des aufkommenden Nationalsozialismus und von der Geschichte ihres Vaters, des jüdischen Schriftstellers Max Mohr, der 1934 nach Shanghai emigriert und Frau und Tochter zurücklässt. Sie hat die Zeit in Abgeschiedenheit und unter dem Schutz einer starken Mutter überlebt. Nicolas Humbert gibt seiner Mutter viel Raum und Zeit zum Erzählen und geht in konzentrierten Bildern ihrem Alltag nach. Aus den Bruchstücken und Erzählfragmenten entwickelt sich sowohl der Lebensentwurf einer unabängigen Frau als auch das Bild einer Zeit.

Sonntag, 26. April 2020

Improvisationen im Juni – ein Drama von Max Mohr
Szenische Lesung in der Dramaturgie von Susanne Bettels
11 Uhr, Mainfranken Theater Würzburg, Foyer
Eintritt frei
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Die hoch verschuldete Fürstin Orloff muss ihr Schloss verkaufen. Es finden sich der Millionär Samuel Will und dessen schwermütiger Sohn. Der Angestellte Tomkinow wendet sich in seiner Angst vor einer ungewissen Zukunft an die Fürstin, die ihm ein folgenschweres Geheimnis offenbart. Gemeinsam mit dem extra engagierten Improvisator Adam Zappe schmiedet der Millionär selbst währenddessen den Plan, Zappes Tochter Olga mit seinem Sohn zusammen zu bringen. Als schließlich alle Personen aufeinandertreffen, nehmen die Verwicklungen ihren Lauf…
Der Schriftsteller Max Mohr verfasste zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Dramen, die zwar verlegt, aber nicht aufgeführt wurden. Mit der Uraufführung von „Improvisationen im Juni“ 1922 in München gelang ihm schließlich der Sprung in die Welt des Theaters. In kürzester Zeit wurde das Stück an über 40 Theatern aufgeführt.

Max Mohrs Vorfahren und die Höchberger Juden
Führung durch die Ausstellung in der ehemaligen Präparandenschule und über den jüdischen Friedhof, eine Veranstaltung der Buchhandlung Schöningh in Höchberg
15 Uhr, Treffpunkt Präparandenschule, Sonnemannstraße 15, 97204 Höchberg
Anmeldung unter hoe@schoeningh-buch.de
Eintritt frei
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Die Vorfahren Max Mohrs stammten aus Höchberg. Über das jüdische Leben in der Würzburger Vorortgemeinde informiert Roland Flade in der Dauerausstellung in der ehemaligen Israelitischen Präparandenschule. Beim anschließenden Gang über den jüdischen Friedhof (Am Trieb) geht es unter anderem zu den Gräbern von Max Mohrs Großvater Moritz Mohr (gestorben 1887) und von Elchanan Hyle Wechsler (gestorben 1894). Wechsler war der letzte Höchberger Rabbiner; 1879 veröffentliche der Kabbalist eine prophetische Schrift, in der er den Holocaust vorauszusagen schien.

Exil Shanghai – Eine Hommage an Max Mohr
Komposition aus Film – Lesung – Musik

Film: Simone Fürbringer, Musik: Angelika Schlegel, Lesung: Frederick Reuss & Nicolas Humbert
20 Uhr, Theater am Neunerplatz
Eintritt 12 € / ermäßigt 8 €, Reservierung unter www.neunerplatz.de
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‚Max Mohr-Exil Shanghai’ ist eine Komposition aus Film, Musik und Lesung, die 2012 in John Zorns berühmten Club ‚The Stone’ in New York ihre Premiere hatte und nun in Würzburg wiederaufgeführt wird.
Der Abend besteht aus drei erzählerischen Elementen, die sich miteinander verweben. Die Filmemacherin Simone Fürbringer hat aus Max Mohrs photographischem Nachlass eine Partitur aus Bildern entwickelt. Zur Projektion dieser in Filmform montierten Momentaufnahmen findet die Tonebene live im Theater statt. In ihr verbindet sich die improvisierte Musik der Münchner Akkordeonistin Angelika Schlegel mit der Lesung des amerikanischen Schriftstellers Frederick Reuss aus seinem Roman ‚Mohr’ und Passagen aus den Exilbriefen, die Mohrs Enkel Nicolas Humbert zusammengestellt hat. Aus den Fragmenten entsteht als eine Hommage an Max Mohr das atmosphärische Bild eines Menschen und seiner letzten Jahre im Exil Schanghai.

Montag, 27. April 2020

Readers‘ Corner „Frau ohne Reue“
Lesung im Publikumsbereich der Stadtbücherei
12 bis 13 Uhr, Stadtbücherei im Falkenhaus
Eintritt frei

„Nur eine Frau“ – Ehrenmorde in Deutschland am Fallbeispiel Hatun Sürücü
Vortrag von Enis Tiz, eine Veranstaltung der Juristen Alumni Würzburg
Mit einer Einführung von Prof. Hilgendorf, der den Bezug zu Max Mohrs „Frau ohne Reue“ herstellt.
18 Uhr, Alte Universität, Domerschulstr. 16, HS 2
Eintritt frei

Theilheim liest Max Mohr: Frau ohne Reue
Wohnzimmerlesung bei Familie Moser & Frisch
19 Uhr, Theilheim, Randersackerstraße 6
Eintritt frei

Frauengestalten im Werk von Max Mohr, Leonhard Frank und Thomas Mann
Vortrag von Sulamith Sparre
19.30, Buchladen Neuer Weg, Sanderstraße 23-25
Eintritt frei

„Mir kommt‘s wie alter Staub vor…
die Stadt, das Quartett, die Zeitungen, der sogenannte Zeitgeist“
Eine intermediale Lesung
Einrichtung Valerie Kiendl und Katharina Schmelter
20 Uhr, Theater Ensemble, Bürgerbräugelände
Eintritt 15 €, ermäßgt 10 bzw. 7 €, Karten unter theater-ensemble@t-online.de

Dienstag, 28. April 2020

Readers‘ Corner „Frau ohne Reue“
Lesung im Publikumsbereich der Stadtbücherei
12 bis 13 Uhr, Stadtbücherei im Falkenhaus
Eintritt frei

ZUFLUCHT IN SHANGHAI
Dokumentarfilm, A/USA 1998, 80 Min., Regie: Joan Grossman, Paul Rosdy
18.15, Central im Bürgerbräu
Reservierung unter www.central-bb.de
8 €, ermäßigt 7 €
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Zuflucht in Shanghai lässt die ehemalige Welt der ca. 20.000 Juden wiedererstehen, die zwischen 1938 und 1941 nach Shanghai flüchteten, als letzte und einzige Zufluchtsmöglichkeit vor den Nazis. Shanghai war damals ein Freihafen und für die Einreise benötigte man weder ein Visum noch einen Pass. Der Film zeigt die kontrastreiche Welt des Shanghai der 30er und 40er Jahre, und wie eine Gruppe von mittellosen Flüchtlingen in dieser Metropole von Glücksspiel, Verbrechen, Prostitution, Armut und luxuriösestem Reichtum neben und mit der chinesischen Bevölkerung lebte und überlebte. Der Film präsentiert zahlreiche noch nie öffentlich gezeigte Filme über Shanghai in den dreißiger und vierziger Jahren, einzigartige Briefe und Schriften von Flüchtlingen sowie Interviews mit Zeitzeugen.

Improvisationen im Juni – ein Drama von Max Mohr
Szenische Lesung in der Dramaturgie von Susanne Bettels
Das Mainfranken-Theater ist Gast der VKU im Spitäle
19 Uhr, Spitäle an der Alten Mainbrücke, Zeller Str. 1
Eintritt frei, Spenden willkommen
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Die hoch verschuldete Fürstin Orloff muss ihr Schloss verkaufen. Es finden sich der Millionär Samuel Will und dessen schwermütiger Sohn. Der Angestellte Tomkinow wendet sich in seiner Angst vor einer ungewissen Zukunft an die Fürstin, die ihm ein folgenschweres Geheimnis offenbart. Gemeinsam mit dem extra engagierten Improvisator Adam Zappe schmiedet der Millionär selbst währenddessen den Plan, Zappes Tochter Olga mit seinem Sohn zusammen zu bringen. Als schließlich alle Personen aufeinandertreffen, nehmen die Verwicklungen ihren Lauf…
Der Schriftsteller Max Mohr verfasste zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Dramen, die zwar verlegt, aber nicht aufgeführt wurden. Mit der Uraufführung von „Improvisationen im Juni“ 1922 in München gelang ihm schließlich der Sprung in die Welt des Theaters. In kürzester Zeit wurde das Stück an über 40 Theatern aufgeführt.

Max Mohr: Frau ohne Reue
Vortrag von Dr. Hans Steidle
Eine Veranstaltung der Volkshochschule Würzburg
19.30 Uhr, Skyline Hill Center, Zi. 4 – Amsterdam-Lounge
Eintritt 12 €, Anmeldung mit Kursnummer 71133A-sg unter info@vhs-wuerzburg.de
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Der letzte vollendete Roman von 1933 ist tatsächlich der desillusionierte Schluss eines mehr als zehnjährigen, vielschichtigen literarischen Schaffens. Am Schicksal einer jungen Frau, die nach ihrer Identität und Eigenständigkeit sucht, zeichnet Mohr das Bild einer krisenhaften Kultur und des krisenhaften Lebens der in ihr lebenden Menschen. Es gibt für seine Figuren keine Flucht und kein Entkommen mehr, ihr Scheitern erfolgt gerade in dem Moment, als sie glauben, ihrer idealen Rolle am nächsten zu sein. Der Roman thematisiert die innere Leere der Menschen und zahlreiche Widersprüche, die seine Lektüre spannend, mitunter auch ambivalent gestalten. Der Vortrag will den Leser*innen einen Weg zum Verständnis des interessanten und zur Diskussion einladenden Buchs ermöglichen.

Mittwoch, 29. April 2020

Readers‘ Corner „Frau ohne Reue“
Lesung im Publikumsbereich der Stadtbücherei
12 bis 13 Uhr, Stadtbücherei im Falkenhaus
Eintritt frei

Max Mohr – Regimentsarzt, Rheuma-Ratgeber und Romanschriftsteller
Eingeladen von Prof. Süleymann Ergün referiert der Medizinhistoriker Andreas Mettenleiter über Max Mohr und die Medizin
19 Uhr, Anatomiehörsaal in der Koellikerstraße
Eintritt frei

Donnerstag, 30. April 2020

Readers‘ Corner „Frau ohne Reue“
Lesung im Publikumsbereich der Stadtbücherei
12 bis 13 Uhr, Stadtbücherei im Falkenhaus
Eintritt frei

„Wie-im-Wohnzimmer-Lesung“
Gemeinsame Lesung des StadtteilLaden Heidingsfeld und der Hätzfelder Bücherstube aus Max Mohrs „Frau ohne Reue“ mit Hintergrundinformationen über den Autor, persönlichen Lieblingstextstellen und Austausch bei Wein & Gebäck
19 Uhr, StadtteilLaden Heidingsfeld der Diakonie Würzburg, Klingenstr. 14
Eintritt frei, Anmeldung erwünscht unter 0931/ 68087383

“I am sick of books and all things literary”
Max Mohr und D.H. Lawrence, Briefe einer Freundschaft
mit Nicolas Humbert und dem Schauspieler Thomas Birnstiel
eine Veranstaltung in Kooperation mit der „Deutsch-Britischen Gesellschaft Würzburg“
20 Uhr, Buchhandlung Knodt, Textorstraße 4
Eintritt: 5 €, Anmeldung unter info@knodt.de
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Max Mohr (1891-1937) und D.H. Lawrence (1885-1930): die Freundschaft zweier Schriftsteller. Es war eine intensive, kurze, wenn auch ungleiche Freundschaft, die 1927 in Irschenhausen im Isartal begann und 1930 mit dem Tod von Lawrence in Südfrankreich endete. Auf der einen Seite der skandalumwitterte D.H. Lawrence, Autor der Lady Chatterley, der schon zu Lebzeiten zu einem Kultautor wurde und die meiste Zeit seines Lebens von ständiger Unruhe getrieben in der Welt herumzog. Auf der anderen Seite Max Mohr, der sich 1920 für ein zurückgezogenes Landleben in der Wolfsgrub entschied, wo er bis zu seiner Emigration 1934 mit Frau und Tochter lebte. Was Max Mohr und D.-H. Lawrence bei all ihrer Unterschiedlichkeit verband, war ihre radikale Zivilisationskritik und ihr Glaube, dass nur aus der Natur das Rettende kommen kann. Darin liegt ihre bleibende Aktualität und ihre Strahlkraft in die Gegenwart. Die Briefe der beiden spiegeln auf humorvolle und lebendige Weise ihre Ideen und ihre Freundschaft und sind gleichzeitig das Dokument einer Zeit.

Freitag, 1. Mai 2020

Werkbiographie zu Max Mohr mit Präsentation der Erstausgaben
Stefan Weidle, Nicolas Humbert und Dr. Katharina Boll-Becht im Gespräch, Lesung mit der Schauspielerin Katharina Waldau
11 bis 13 Uhr, Zentralbibliothek am Hubland, Lesesaal Sondersammlungen
Treffpunkt: Informationstheke
Eintritt: 7 € / ermäßigt 5 €

Samstag, 2. Mai 2020

Readers‘ Corner „Frau ohne Reue“
Lesung im Publikumsbereich der Stadtbücherei
12 bis 13 Uhr, Stadtbücherei im Falkenhaus
Eintritt frei

Sonntag, 3. Mai 2020

RAMPER
Stummfilm mit Livemusik, D 1927, 60 Min., Regie: Max Reichmann, Buch: Max Mohr, Darsteller: Paul Wegener, Mary Johnson, Kurt Gerron
mit Live-Musik-Improvisation von Noah Fürbringer (Schlagzeug) und Jonas Pentzek (Electronics)
11 Uhr, Central im Bürgerbräu
Reservierung unter www.central-bb.de
12 €, ermäßigt 10 €
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Der Stummfilm ‚Ramper’ basiert auf dem 1925 veröffentlichten Schauspiel von Max Mohr. Unter der Regie von Max Reichmann spielt Paul Wegener darin einen Flieger, der in Grönland scheitert, im Lauf der Jahre verwildert und zum Tiermenschen wird. Zurückgeholt in die Zivilisation wird er als Zirkusattraktion ausgestellt und landet schliesslich in den Fängen eines Wissenschaftlers, der ihn gegen seinen Willen in die Menschenwelt zurückbringen will. Zur Aufführung kommt die einzig erhaltene Kopie des Films, ein Fragment von einer Stunde Laufzeit, begleitet von Live Musik. In der ‚Berliner Nachtausgabe’ hiess es nach der Uraufführung 1927:“ Paul Wegener zeigte uns gestern in ‚Ramper’ eine neue herrliche Höchstleistung schauspielerischer und filmischer Gestaltung, die in der ganzen Welt nicht zu überbieten ist.“

„Aufbruch oder Flucht?“ – Preisverleihung des Schreibwettbewerbs
eine Veranstaltung des Würzburg liest e.V. in Kooperation mit dem Juristen Alumni e.V.
15 Uhr, Max-Stern-Keller, Alte Universität, Domerschulstraße
Eintritt frei
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Würzburg liest e.V. hat anlässlich der Städteleseaktion einen Schreibwettbewerb zum Thema „Aufbruch oder Flucht? Von der Entscheidung zu gehen.“ ausgeschrieben. Bei der Veranstaltung werden die Preisträger durch die Jury bekannt gegeben werden und die drei Gewinnertexte gelesen. Moderation Dr. Regina Frisch.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den diesjährigen Juroren des Schreibwettbewerbs:
Daniela Donhauser-Neber, Dipl. Gesangspädagogin, Dipl. Konzertsängerin
Pauline Füg, Autorin
Marion Gut, Kultur-Tafel-Würzburg e.V.
Dr. Thomas Neumann, Verlag Königshausen & Neumann
Sonja Weichand, Autorin

Ohne Reue
Infinite Monkey – Offene Lesebühne
Der Titel und Zitate aus „Frau ohne Reue“ dienen Autoren als Inspiration für eigene Texte.
Jeder ist willkommen, die Bühne zu betreten und einen eigenen Text vorzulesen.
19 Uhr, Wunschlos Glücklich, Bronnbachergasse 22r
Eintritt frei

„Völlig unbekümmert, völlig heimatlos“
Elli Beinhorn und Marga von Etzdorf – Flugpionierinnen der 20er Jahre

Vortrag von Heinz Gräf  mit Lesung von Britta Schramm aus Frau ohne Reue
19 Uhr, Flugsportclub Würzburg am Schenkenturm , Flughalle 
Eintritt frei
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Anna Billerton heißt die Fliegerin, die im dritten Teil von Frau ohne Reue zusammen mit Lina Gade in die Alpen fliegt. Eine der mutigen Flugpionierinnen der 20er Jahre mag Pate für diese Romanfigur gestanden haben. Die Schauspielerin Britta Schramm wird ihr mit ihrer Lesung aus Frau ohne Reue eine Stimme verleihen.
Heinz Gräf erzählt über Elli Beinhorns und Marga von Etzdorfs waghalsigen Flüge rund um die Welt im Alleinflug und von Elli Beinhorns besonderer Verbindung zu Würzburg.
Lesung und Vortrag finden in der Flughalle zwischen den Flugmaschinen statt.

Mittwoch, 6. Mai 2020

„Max Mohr und andere Würzburger Juden im Ersten Weltkrieg“
Vortrag von Dr. Roland Flade mit anschließender Hausführung durch die ehemalige Mandelbaum-Villa, eine Veranstaltung in Kooperation mit der KDStV Gothia-Würzburg im CV
19.30 Haus der KDStV Gothia-Würzburg im CV, Rottendorfer Straße 26
Eintritt frei
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398 Mitglieder der jüdischen Gemeinde Würzburg nahmen am Ersten Weltkrieg teil, von denen 32 fielen. Acht starben später an den Kriegsfolgen, darunter Max Ruschkewitz, dessen Vater das größte Warenhaus der Stadt besaß. Max Mohr, der in Würzburg seinen Militärdienst absolviert hatte, versorgte mehrere Jahre in der Nähe der Front Verwundete – zunächst als Medizinstudent, dann als approbierter Arzt. In Gedichten verarbeitet er das grausige Geschehen. Bis zu seinem Tod am 4. Dezember 1914 in Russland führte der 18-jährige Soldat Richard Rosenburg, der an der Julius-Maximilians-Universität Philosophie und Jura studierte, ein Tagebuch. Die Gedichte Mohrs und das Tagebuch Rosenburgs stehen im Mittelpunkt des Vortrags.

Sonntag, 9. Mai 2020

Würzburg liest ein Buch – Darstadt auch!
Lesung aus „Frau ohne Reue“ mit musikalischen Einlagen
17 Uhr, Bürgerhaus, Fuchsstadterweg 4 ,Ochsenfurt-Darstadt
Eintritt frei

 

Vergangene Veranstaltungen

Mittwoch, 25. September

Herbstlese(n)
Die Arbeitsgemeinschaft „Würzburg liest ein Buch“ lädt an diesem Abend zu einem Informationstreffen ein.
19 Uhr, Kunsthaus Michel, Semmelstraße 42
Eintritt frei
Anmeldung unter info@kunsthaus-michel.de
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Zur Einstimmung liest der Schauspieler Rainer Appel kurze Passagen aus dem Roman. Elisabeth Stein-Salomon gibt einen Überblick über die ersten Planungen für die Aktionswoche vom 23.April 2020 bis 3. Mai 2020. Die Besucher erfahren, wie sie sich als Vorleser oder Initiator einer eigenen Veranstaltung, z.B. einer Wohnzimmerlesung, im nächsten April engagieren können. Anschließend ist Gelegenheit, mit den AG-Mitgliedern ins Gespräch zu kommen, eigene Aktionsideen einzubringen und sich mit Kooperationspartnern zu vernetzen.

Donnerstag, 7. November 2019

Leseerfahrungen mit Frank und Mohr
Vortrag von Dr. Hans Steidle in Kooperation mit der Leonhard-Frank-Gesellschaft
20 Uhr, Buchhandlung Knodt, Textorstraße 4
Eintritt frei
Anmeldung unter info@knodt.de